Die Caritasstelle im Grenzdurchgangslager Friedland

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Die Caritasstelle ist eine Einrichtung des Caritasverbandes für die Diözese Hildesheim. Sie hat im November 1945 in Friedland ihre Arbeit aufgenommen, berät und betreut SpätaussiedlerInnen, jüdische Zuwanderer, AsylbewerberInnen und andere MigrantInnen, hauptsächlich am Standort Grenzdurchgangslager Friedland der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI).
Sie ist Anlaufstelle für alle Fragestellungen, die bezüglich der Einreise und des zukünftigen Lebens in Deutschland entstehen. Eingebunden in das bundesweite Netzwerk der Caritas-Migrationsdienste bietet sie einen ersten Orientierungspunkt, der zu einem erfolgreichen Ankommen in Deutschland beitragen soll.

Für die Neuzuwander bietet die Caritasstelle die Beratungsdienste der Migrationserstberatung, des Jugendmigrationsdienstes und der Asylverfahrensberatung. Hinzu kommen unterschiedliche Bildungs-, Betreuungs- und Freizeitangebote für Jugendliche und Erwachsene.

Gemeinsam mit dem Deutschen Caritasverband unterstützt die Caritasstelle mit dem bundesweit tätigen Projekt “resettlement.de” die Kommunikations- und Unterstützungsstrukturen zwischen den in den Aufnahmeprozessen von Flüchtlingen, die im Resettlement und Humanitärer Aufnahmeprogramme aufgenommen werden, beteiligten staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren.

Wir bedanken uns für Ihr Interesse! 

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Freie Stelle für den Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Ab sofort ist in der Caritasstelle im GDL Friedland eine Stelle für den Bundesfreiwilligendienst (BFD) zu besetzen. Sie richtet sich nach den Regularien des Bundesfreiwilligendienstes.

Die Aufgaben der Stelle des Bundesfreiwilligendienstes umfassen vor allem:

  • die Unterstützung der Koordination des Ehrenamts und der Kleiderkammer
  • Ansprechperson für Anfragen aus der Bevölkerung für Spenden, Unterstützung etc.
  • Ansprechperson für Flüchtlinge und SpätaussiedlerInnen für die Angebote der Caritasstelle und Weiterleitung
  • Unterstützung der Beratungs- und Betreuungsdienste der Caritasstelle

Auch die Auswahl eigener Schwerpunkte ist möglich.

Weitere Informationen zur Caritasstelle Friedland und zum Bundesfreiwilligendienst finden Sie unter:
www.caritasfriedland.de
www.jungecaritas.de

Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf zu:
Nicole Schmale, Tel. 05504 9499658, schmale@caritasfriedland.de
Martin Weimann, Tel. 05504 9499650, weimann@caritasfriedland.de

Caritasstelle im GDL Friedland, Heimkehrerstraße 11, 37133 Friedland

Die Ausschreibung als pdf finden Sie hier.

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Caritas fordert Aussetzung der Abschiebungen nach Afghanistan

Solange nicht eindeutig geklärt ist, dass Sicherheit und Würde bei der Rückkehr gewährleistet sind, müssen Abschiebungen nach Afghanistan bundesweit ausgesetzt werden. Ein bundesweiter Abschiebungsschutz muss nach Auffassung des Deutschen Caritasverbandes auch Straftäter(innen), Gefährder und Menschen, die eine Mitwirkung bei der Identitätsfeststellung verweigert haben, umfassen, sofern ihnen eine unmenschliche Behandlung im Zielstaat droht.
Eine neue Einschätzung der Gefahrenlage durch das Auswärtige Amt muss Erkenntnisse von unterschiedlichen staatlichen und auch nichtstaatlichen Quellen berücksichtigen und diese umfassend würdigen.
Sofern die Gefahr besteht, dass Abschiebungen von anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union aus stattfinden, sofern Afghan(inn)en zuvor auf Grundlage der Dublin-III-Verordnung dorthin rücküberstellt wurden, müssen Rücküberstellungen in diese Mitgliedstaaten ebenfalls ausgesetzt werden.

Positionspapier “Rückführungen nach Afghanistan” des Deutschen Caritasverbandes vom 06.07.2017

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Recht auf Bildung muss von Anfang gelten – Forderungspapier zur Beschulung in Erstaufnahmeeinrichtungen vorgelegt

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V., das Netzwerk AMBA1 und die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen e.V. fordern ein Recht auf Bildung für asylsuchende Kinder und Jugendliche von Anfang an. Bildungsbiographien geflüchteter Kinder dürfen in Niedersachsen nicht länger unterbrochen werden oder gar nicht erst beginnen können. Dies sind die Kernpunkte eines Forderungspapiers zur Beschulung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Erstaufnahme, das der Flüchtlingsrat, das Netzwerk AMBA und die Landesarbeitsgemeinschaft heute veröffentlicht haben.

„Vier Wochen vor Schulbeginn müssen jetzt die entsprechenden Weichen gestellt werden, damit im neuen Schuljahr kein Kind mehr ohne Bildungsangebot in den Erstaufnahmeeinrichtungen lebt“, fordert Kai Weber, Geschäftsführer des Flüchtlingsrats.

Die niedersächsische Landesregierung ist jetzt zum Handeln aufgefordert. Nur so ist gewährleistet, dass die einschlägigen völker- und europarechtlichen Bestimmungen, die die Bundesrepublik Deutschland im Bereich der Bildung binden, auch in Niedersachsen eingehalten werden. Weiterlesen ›

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Caritas zum Weltflüchtlingstag

Lasten gerechter verteilen, Chancen besser nutzen
Entwicklungsländer entlasten – Legale Wege der Zuwanderung eröffnen

Freiburg, 19. Juni 2017. Für eine gerechtere Verteilung der Lasten in der Flüchtlingshilfe und mehr legale Wege der Zuwanderung nach Europa spricht sich der Deutsche Caritasverband mit seinem Hilfswerk Caritas international aus. Aus Anlass des Weltflüchtlingstages macht Caritas darauf aufmerksam, dass 84 Prozent der Flüchtlinge von weniger entwickelten Staaten wie beispielsweise dem Libanon oder Äthiopien aufgenommen werden. „Es sind oft die Menschen in armen Ländern, die die größte Solidarität mit den Opfern von Kriegen und Verfolgung zeigen“, so Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbandes. Eine Entlastung dieser Länder sei dringend geboten. Weiterlesen ›

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Stellungnahmen des Deutschen Caritasverbandes zur Dublin IV-Verordnung und Schaffung eines EU Resettlement Frameworks

Die Europäische Kommission hat vergangenes Jahr Vorschläge zur Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems unterbreitet. Es handelt sich dabei um Europäische Rechtsakte, die in der Form von europäischen Verordnungen und Richtlinien umgesetzt werden sollen. Der Deutsche Caritasverband hat nun zu zwei dieser Verordnungen Stellungnahmen verfasst, in denen er die vorgeschlagenen Neufassungen bewertet.

Hinsichtlich der vorgeschlagenen neuen Dublin-Verordnung (Dublin IV) ist der Deutsche Caritasverband der grundsätzlichen Auffassung, dass alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union gemeinsam für Asylsuchende in der EU die Verantwortung tragen. Durch die vorgeschlagene Neuregelung einer vorgezogenen Zulässigkeitsprüfung würden die unter übermäßigem Druck stehenden Mitgliedstaaten an den Außengrenzen der Europäischen Union nicht entlastet. Zudem bezweifelt der Deutsche Caritasverband, dass der von der vorgeschlagene Korrekturmechanismus zur Umverteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU funktionieren würde. Es bedürfte zumindest für eine gewisse Zeit einer Übergangsregelung, durch die einzelne Mitgliedstaaten an die Verantwortungsteilung herangeführt werden. Darüber hinaus sollten individuelle Interessen der Schutzsuchenden im Rahmen der Zuständigkeits- und Verteilungsentscheidung zwischen den Mitgliedstaaten als Kriterien größeres Gewicht erfahren. Anstelle weiterer Verschärfungen sollte auch die Bewegungsfreiheit international Schutzberechtigter innerhalb der EU verbessert werden.

Durch die Schaffung des Neuansiedlungsrahmens der EU (Resettlement Framework) können bestehende Zugangswege in die EU um neue ergänzt und bestehende legale Zugangswege ausgebaut werden. Gleichzeitig befürchtet der Deutsche Caritasverband, dass durch die Erweiterung des für Resettlement in Frage kommenden Personenkreises vulnerable Schutzsuchende bei der Auswahl für eine Neuansiedlung unzureichend berücksichtigt werden könnten. Aus Sicht des Deutschen Caritasverbands darf Resettlement kein Ersatz für reguläre Asylverfahren sein, sondern soll als flankierende Ergänzung dem Schutz besonders vulnerabler Schutzsuchender dienen. Der individuelle Flüchtlingsschutz muss weiterhin in allen Mitgliedstaaten der EU gewährleistet sein.

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Rundbrief Juni 2017

Der aktuelle Rundbrief der Caritasstelle liegt nunmehr vor. Er beschäftigt sich im Schwerpunkt mit dem System der Erstaufnahme Asylsuchender in Niedersachsen und den aktuellen Aufgaben des Standorts GDL Friedland, den Beratungsdiensten der Caritasstelle und aktuellen Entwicklungen und Projekten in der Jugendarbeit und im Frauenzentrum.

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Konzeptvorschlag des Projektnetzwerks AMBA zur Erstaufnahme von Asylsuchenden in Niedersachsen

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Das Projektnetzwerk AMBA (Aufnahmemanagement und Beratung für Asylsuchende in Niedersachsen), zu dem auch die Caritasstelle Friedland gehört, verfolgt das Ziel, die Aufnahmebedingungen für Asylsuchende in Niedersachsen durch eine Reihe von aufeinander abgestimmten Maßnahmen zu verbessern.

In diesem Rahmen legt das Netzwerk nun einen konkreten Konzeptvorschlag vor, der helfen soll, das System der Aufnahme von Asylsuchenden in Niedersachsen stringent, effektiv und human zu gestalten.

Ausdrücklich erkennen wir an, dass die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB Ni) sich um eine menschenwürdige Aufnahme und Unterbringung in Niedersachsen bemüht. Das vom „Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)“ präferierte Konzept der sog. „Ankunftszentren (AZ)“ hat dazu beigetragen, die große Zahl der sog. Altfälle abzubauen. Nun erscheint uns das Konzept der „Ankunftszentren“ jedoch nicht mehr zeitgemäß. Derzeit sehen wir in der konkreten Gestaltung des Aufnahmeprozesses gravierende Mängel und Schwächen: Weiterlesen ›

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Neue Humanitäre Aufnahme für syrische Flüchtlinge

Am 11. Januar 2017 startete ein neues Aufnahmeprogramm für Flüchtlinge aus der Türkei. Das Humanitäre Aufnahmeprogramm umfasst 13.700 Plätze für Syrerinnen und Syrer, die sich derzeit in der Türkei aufhalten.

Mit dem von der Bundesregierung Anfang Januar aufgelegten Aufnahmeprogramm sind am 11. Januar bereits 153 Personen aus der Türkei nach Deutschland eingereist. Neben Syrerinnen und Syrern können in begründeten Einzelfällen können auch Staatenlose, deren Identität geklärt wurde und die nachweislich vor ihrem Aufenthalt in der Türkei in Syrien gelebt haben, für die Humanitäre Aufnahme ausgewählt werden. Die eingereisten Personen erhalten eine auf drei Jahre befristete Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 2 des Aufenthaltsgesetzes.

Hintergrund dieses Programms ist die Umwidmung von Aufnahmequoten aus bestehenden Verpflichtungen im Bereich Relocation  (Umverteilung von Asylsuchenden innerhalb der EU), die nun für die Aufnahme von syrischen Flüchtlingen aus der Türkei genutzt werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Caritas-Projekts resettlement.de .


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Rundbrief Advent 2016

Der Rundbrief der Caritasstelle aus dem Advent 2016 befasst sich unter anderem mit den Themen Resettlement und der EU-Türkei-Erklärung. Es finden sich außerdem Beiträge zur Aufnahme Asylsuchender in Niedersachsen, zur Eröffnung der Interkulturellen Woche 2016 sowie ein Bericht aus der Kleiderkammer.

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Projektnetzwerk AMBA fordert mehr Qualität bei Asylverfahren – Öffentliche Diskussionsveranstaltung in Osnabrück

Die Abläufe im Asylverfahren haben sich in den vergangenen Monaten stark gewandelt: Das sogenannte „Ankunftszentrum“ in Fallingbostel wurde eingerichtet, ein weiteres ist in Bramsche in Planung. Notunterkünfte wurden geschlossen. Die Zuständigkeiten der Erstaufnahmeeinrichtungen bleiben unklar. Tausende Flüchtlinge wurden mit Unterstützung der Landesaufnahmebehörde durch das BAMF endlich nachregistriert, aber noch immer warten viele Geflüchtete auf ihre Asylantragstellung und Anhörung, und es häufen sich Klagen über Qualitätsmängel bei den Bescheiden des BAMF. Außenpolitische Maßnahmen der Grenzschließung, Verträge mit Drittstaaten (Türkei-Deal als Muster) und verstärkte Außengrenzenkontrollen haben zu einem starken Rückgang der Zahl neu eingetroffener Flüchtlinge in Deutschland geführt, und die innenpolitische Debatte um die Gestaltung einer „Willkommenskultur“ wird zunehmend von einer Diskussion um „verstärkte Rückkehr“ verdrängt.

Was bringt die Zukunft? Welche Abläufe gelten jetzt? Wie können die Strukturen der Erstaufnahme in Niedersachsen zukünftig so gestaltet werden, dass die Rechte der Geflüchteten gewahrt werden, und dass Flüchtlinge die Unterstützung erhalten, die sie brauchen? Wie sehen faire Verfahren aus?

Diese und weitere Fragen wollen wir mit Vertreter_innen von Innenministerium, BAMF, Wohlfahrtsverbänden, Flüchtlingsorganisationen und Ihnen und Euch gemeinsam diskutieren.

Die Einladung zur Veranstaltung als pdf mit der Tagesordnung finden Sie hier.

Eine Presseerklärung des Projektnetzwerkes AMBA finden Sie hier.

Datum/Zeit
12.11.2016
12:30 – 17:30 Uhr

Veranstaltungsort
Universität Osnabrück
Seminarstraße 20 (Gebäude 15), Raum 128
49074 Osnabrück

Für die weitere Planung wird um Anmeldung gebeten.
Anmeldungen bitte per E-Mail bis zum 04.11.2016 an Heidi Missbach unter folgender E-Mail Adresse: hm@nds-fluerat.org.

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